ich #wasimmerdasauchheißenmag REZENSIONEN

Buch des Monats November 2017
Institut für Jugendliteratur

Karin Haller, Wien
Nono war ein brasilianischer Fußballspieler,
der nur ein einziges Länderspiel absolvierte.
Nono heißt eine Taverne in Kroatien,
Decke und Wände vollgeklebt mit Hüten und Musikinstrumenten.
Nono ist ein Haarentfernungssystem mit 60 Tagen Rückgabegarantie.Und Nono bin ich
(aber das weiß das Internet nicht):
Veronika,
1,74 m,
a(r)schblond,
15.

Was die 15-jährige Ich-Erzählerin noch sicher weiß: Ihr Vater ist Pilot und ihre Mutter schwanger. Da Sommer ist und alle ihre SchulfreundInnen weg – vacation –, muss sie zuhause – staycation – und halbwegs allein herausfinden, wer und was sie sonst noch ist …

Von der Suche nach einem passenden Outfit und dem entsprechenden Innenleben (oder umgekehrt)erzählen die Einträge in ihr Sommerbuch: Notizen, Listen, Internetrecherchen, Berichte aus dem Schwangerschaftsirrsinn sowie Skizzen (von der vielseitigen Illustratorin Ulrike Möltgen). Als im Herbst die Schule wieder anfängt, wird das Tempo höher und die Geburt von Nonos Schwester rückt näher.

Mit »Ich – #wasimmerdasauchheißenmag« hat die junge österreichische Autorin einen auch formal spannenden Jugendroman vorgelegt, der witzig und sprachlich gewitzt über Ich-Suche erzählt.

Karin Haller

Aus der Jury-Begründung des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2018

Was umfasst dieses seltsame Wort Ich? Die jugendliche Ich-Erzählerin Nono soll unerwartet ein kleines Geschwisterchen bekommen. Die befürchtete neue Familiendynamik veranlasst Nono, über sich selbst und ihren Platz im Leben nachzudenken. Sie startet eine sommerliche Selbsterkundung und hält die Ergebnisse scheinbar dokumentarisch in einem Notizbuch fest. Wie jedoch das Twitterkürzel im Titel bereits andeutet, gibt es auf die Frage nach dem Ich selten eine verbindliche Antwort; vielmehr überlagern sich die Antwortmöglichkeiten und entsprechen damit den unterschiedlichen Textsorten, mit deren Hilfe adoleszente Uneindeutigkeiten auf die formale Ebene des Romans übertragen werden: Nono patchworkt Listen, Aufzählungen, Spracherprobungen, Durchstreichungen, Versuchsanordnungen, lexikalische Einträge, E-Mails, Lyrik-Passagen sowie Ich-Reflexionen und folgt damit auch stilistisch variantenreich ihren Selbsterprobungen. In einer Art Suchspiel schlüpft sie in unterschiedliche Verkleidungen und Rollen und überprüft ihre Wirkung auf andere, um letztlich zu erkennen, dass der Wert des Ich sich immer im Du spiegelt.

 

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am 9. November 2017
Sarah Michaela Orlovsky hat ein Buch geschrieben, welches wirklich zu den 15jährigen Mädchen der heutigen Zeit passt.
Es ist aufgemacht wie ein Freundschaftsbuch der Veronika,(genannt Nono). In dieses Buch schreibt sie ihre Gefühle, über ihr Outfit, über die Sommerferien, die sie leider zu Hause verbringen muß, weil ihre Mutter noch einmal nach 15 Jahren schwanger geworden ist. Sie macht sich Gedanken, wie wird es wenn das Kind einmal auf der Welt ist. Werde ich es lieben und ihm oder ihr beiseite stehen damit es die Welt kennenlernt?
Sie hat 200 Notiz-Seiten zur Verfügung um ihr wahres „Ich“ zu finden. Sorgen und Sehnsüchte zu verarbeiten.
Im Buch sind sprachliche Ausdrucksformen der heutigen Jugendlichen, Kurznotizen, Gedichte, kombiniert mit Zeichnungen und tagebuchartige Einträge.
Meiner Meinung nach ist es das richtige Buch für die heutige Jugend, voller Offenheit und Witz.
Dieser besondere Adoleszenzroman sucht neue Wege in der Darstellung und überzeugt inhaltlich und formal!
am 19. Februar 2018
Veronika alias Nono ist 15 Jahre alt. Sie lebt in einer glücklichen Familie – mit Vater und Mutter. Während der Vater im vierzehntägigen Rhythmus als Pilot unterwegs ist, pflegen Mutter und Tochter die heimische Idylle mit allen Komplikationen, die das Alter des Teenagers und die Beziehungskonstellation eben so mit sich bringen. Doch im Ganzen hat es Nono gut getroffen. Auch in der Schule ist alles gut. Sie hat Freunde, eine tolle Klasse und viele Ideen, die Zeit kreativ zu füllen. Doch als Nonos Eltern die Ankunft eines Geschwisterkindes ankündigen, wirft das bei Nono viele Fragen auf. Wie wird sich ihr Leben verändern? Wer kann sie in der neuen Familie sein? Und wer ist sie überhaupt? Gerade diese letzte Frage stellt sie vor einige Rätsel und Nono beschließt sich dem zu stellen. Sie versucht über verschiedene Outfits und Lifestyle-Angebote eine eigene Identität zu entwickeln. Das schafft interessante Erfahrungen und erweckt erkennbar Interesse bei Gleichaltrigen des anderen Geschlechts. Doch Nono meint es ernst und führt ihr Experiment weiter. Am Ende stellt sie fest, dass sie sich in den Klischees nicht wiedererkennt. Einen Zugang zu ihrer eigenen Persönlichkeit findet sie in der kleinen Schwester, die dann doch recht unvermittelt in ihr Leben einbricht und Nono sofort für sich einnimmt.
Das Thema und die Motiventwicklung scheinen auf den ersten Blick wenig innovativ oder überraschend zu sein, überzeugend wirkt das Buch aber als Gesamtkonzept. Tagebuchartig schreibt Sarah Michaela Orlovsky die Geschichte eines halben Jahres, die Nono zu sich selbst führt. Aus der Perspektive der Protagonistin dargestellt sind die Textbausteine zumeist kurze Absätze, jeweils mit einer fokussierenden Überschrift versehen, die dann aber weniger erzählen und vielfach eher implizit Erlebtes aus Nonos Perspektive festhalten und interpretieren. Die gewählten Textformen sind dabei vielfältig, zwischen kurzen Berichten finden sich auch Listen, Pläne, dramaturgische Szenen, Dialoge, Anzeigen, Postkarten und andere Kurztexte. Markant ist dabei die jugendkulturelle Einbettung, die besonders an den immer wieder eingestreuten Hashtags, die Aussagen resümieren und einordnen, deutlich wird. Ergänzend dazu treten die vignietten- und collagenartigen Bilder von Ulrike Möltgen auf. Die zarten, eher skizzenhaften grafischen Tuschezeichnungen kommentieren das Geschriebene und vermitteln dem Buch noch stärker einen selbstreflexiven und -entdeckenden Charakter. So fasziniert die Form und Sprache, die federleicht und humorvoll, und doch sehr ernsthaft und stringent ein Thema bearbeitet, dem sich wohl jede Heranwachsende stellen muss. Sarah Michaela Orlovsky findet dafür eine Form, die ungewöhnlich, zeitgemäß und nah an den jugendkulturellen Formaten der Gegenwart ist. Das Buch kann nachdrücklich empfohlen werden.
Ein rasanter Jugendroman über die Suche nach sich selbst
am 15. Januar 2018

Die 15-jährige Veronika (Nono) hat es nicht leicht: Ihr Vater ist Pilot und nur selten zuhause, ihre Mutter ist schwanger. Sie bekommt „ein Ersatzkind. Ein liebes, süßes, kleines Gugugaga-Baby. Und ich bin draußen“.

Mit diesen Worten und dem daraufhin folgenden Gefühlschaos startet Nono in einen Sommer, der ihr eigentlich einen Urlaubstrip nach Norwegen bescheren sollte. Aber dank des „Bauchzwerges“ muss sie nun zuhause bleiben, während alle anderen weg sind. Somit hat Nono viel Zeit. Zeit, um sich Gedanken zu machen über sich, darüber, wer sie ist, über die Welt und über ihr Leben.
Sie experimentiert mit Kleidung, wechselt vom Skater- zum Gothiklook und weiter, um durch diese Experimente Rückschlüsse auf sich selbst ziehen zu könen. Untermauert wird diese Vorgangsweise durch pointierte Illustrationen, Collagen und Grafiken zum jeweiligen Outfit. Sie macht Bekanntschaften und verliert sie wieder. Findet neue Freunde und lernt letztendlich ihre kleine Schwester kennen.

Nonos Spurensuche wird in einer Art Notizbuch dokumentiert. Selbstzweifel, Weltzweifel und Orientierungslosigkeit paaren sich dabei mit Humor, Sarkasmus und „Weißnichtgenaumentalität“ und werden in Form von tagebuchartigen Einträgen, Kurznotizen, Listen, Übersetzungen, Gedichten und Illustrationen verarbeitet. Dies ergibt einen rasanten Roman, der sehr kurzweilig und leicht zu lesen ist und der gut geeignet ist, um die vielen Fragmente eines Teenagerlebens widerzuspiegeln.

Fazit: Der Autorin Sarah Michaela Orlovsky ist es gelungen, das emotionale Auf und Ab von Jugendlichen sowie deren drängende Fragen an sich und das Leben ( Was werde ich einmal? Wer will ich sein? Bis wann muss ich das wissen?) anschaulich und glaubwürdig darzustellen. Gerade weil die Protagonistin nicht auf alle diese Fragen eine (einfache) Lösung findet, vieles auch offen bleiben muss, bietet dieses Buch auch Identifizierungsmöglichkeiten in dieser schwierigen Zeit des Heranwachsens. Es ist o.k., nicht auf alle Fragen eine Antwort zu haben und es ist in Ordnung, sich immer wieder neu zu erfinden, denn: Das alles bist Du und noch viel mehr, lautet die dem Buch zugrunde liegende tröstende Botschaft.

Ein Buch, das für alle Heranwachsenden gut geeignet ist und auch in der therapeutischen Arbeit mit Jugendlichen gut eingesetzt werden könnte.

#ich – jugendlich modern
am 11. Februar 2018
Ich stolperte über dieses Jugendbuch, weil mich der # neugierig gemacht hat. Es hat sich gelohnt: Nono (Veronika) versucht sich selbst zu finden, sowohl ihren Kleidungsstil als auch ihren Platz in der Familie.
Mama schwanger, Papa wenig zuhause und sie selbst mitten in der Pubertät. Aber mit der besten Freundin lässt sich alles meistern. Und gut, dass es die Schule gibt, irgendjemand aus der Klasse fällt immer aus der Reihe.
Frische jugendliche Sprache, humorvoll und ausdrucksstark mit coolen Zeichnungen vollendet.
Ich habe es gleich meiner Tochter weiter gegeben. Findet Nono alles was sie sucht? #ich

 

 

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Schnurrbart-Manga

Ein Schnurrbart erobert die Welt – im wahrsten Sinn des Wortes!

Die fantastische Reise von Jojo und Opa zur Schnurrbartweltmeisterschaft gibt es nun auch auf Japanisch. Die Ausgabe ist von hinten bis vorne wunderschön gestaltet.

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Sehr feines Extra der japanischen Ausgabe: Die Papierfaschen mit verschiedenen Bartmotiven. Da bekommt man doch gleich Lust, einen eigenen Einband zu entwerfen!

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Wer schon immer einmal wissen wollte, was „Es lebe der Bart!“ auf Japanisch heißt: Einfach abzeichnen und auf Bildungsreise zum Herrenfrisör gehen … 🙂

ich #wasimmerdasauchheißenmag_Jugendroman

Sarah Michaela Orlovský
ich
#wasimmerdasauchheißenmag

978-3-7022-3640-3
Illustriert von Ulrike Möltgen
2017 Tyrolia
160 Seiten
zahlreiche sw-Illustrationen
20.5 cm x 14.5 cm
ab 13 Jahre
noch nicht lieferbar, erscheint 08/2017
15.95 EUR

Nono (Veronika) ist gerade 15, als ihre Mutter noch einmal schwanger wird. Und angesichts dessen, „was da in Mamas Bauch schwimmt“, sieht sich Ich-Erzählerin ziemlich unter Druck gesetzt. Erstens: Da kommt vielleicht genau das Kind nach, „das sich Mama immer gewünscht hat, ein liebes, süßes Gugugaga-Baby“. Aber Nono weiß auch: Das Baby und sie müssen zusammenhalten. „Denn von wem soll der/die/das Kleine sonst etwas über die Welt lernen?“ Daher zweitens: Nono muss dringend herausfinden, wer sie eigentlich ist. Zur Verfügung stehen ihr dazu 200 Seiten Notiz-Heftseiten, lange Sommer-ferien zuhause, ein beginnendes Schuljahr und die fixe Idee, über ein bestimmtes Outfit zu ihrem wahren Ich finden zu können.

Auch in ihrem zweiten Jugendroman beweist Sarah Orlovský ihr großes Gespür für die Sorgen und Sehnsüchte von Jugendlichen. Gemeinsam mit ihrer Protagonistin macht sie sich auf die Suche nach den (vermeintlichen) Versatzstücken menschlicher Identität. Entstanden ist dabei eine Art Road-Movie sprachlicher Ausdrucksformen: tagebuchartige Einträge, Kurznotizen, Listen, Lexikonartikel, Gedichte, kombiniert mit Zeichnungen und Skizzen von Ulrike Möltgen.

Ein rasanter Jugendroman, voller Offenheit, Witz und Warmherzigkeit.

 

Rezensionen:

Nono (Veronika) ist gerade 15, als ihre Mutter noch einmal schwanger wird. Und angesichts dessen, „was da in Mamas Bauch schwimmt“, sieht sich die Ich-Erzählerin ziemlich unter Druck gesetzt. Erstens: Da kommt vielleicht genau das Kind nach, „das sich Mama immer gewünscht hat, ein liebes, süßes Gugugaga-Baby“. Aber Nono weiß auch: Das Baby und sie müssen zusammenhalten. „Denn von wem soll der/die/das Kleine sonst etwas über die Welt lernen?“ Daher zweitens: Nono muss dringend herausfinden, wer sie eigentlich ist. Zur Verfügung stehen ihr dazu 200 Notizheftseiten, lange Sommerferien zu Hause, ein beginnendes Schuljahr und die fixe Idee, über ein bestimmtes Outfit zu ihrem wahren Ich finden zu können.

Sarah Orlovský verleiht ihrer Ich-Erzählerin eine hohe verbale Ausdrucksfähigkeit und ein Reflexionsvermögen, das gleichmäßig zwischen ironisch-analytischer Weite und scheuklappenartiger Eingeschränktheit des Blickfeldes pendelt. Und das alles ist glaubwürdig und berührend, so wie auch die Sprache dieses fiktiven Notizheftes mit einer Leichtigkeit daherkommt, in der sich unaufgesetzt Sprachmuster von Jugendlichen, englische Ausdrücke, auch gerne mal bewusst unkorrekt, und episch anmutende Passagen zu einem harmonischen Ganzen fügen. Vor allem besticht das Buch durch seinen Witz. (Karin Haller)

 

Weitere Rezensionen: Link

Ein Schnurrbart erobert die Welt – ab Jänner 2016 im Bücherregal!

Seit Jojos Oma gestorben ist, starrt Opa den ganzen Tag nur noch mürrisch in seine Zeitung. Das ändert sich aber schlagartig, als er dabei eine Anzeige für die Bart-Weltmeisterschaft entdeckt. Die Idee Schnurrbart-Weltmeister zu werden, weckt in Opa neue Energien und so bereiten Jojo und er sich voll Feuereifer auf dieses große Abenteuer vor, denn so ein Bart muss erstmal gut gehegt und gepflegt werden. Als es dann schließlich soweit ist, steigt die Spannung enorm. Mit welchem Styling könnte Opa Erfolg haben? Und was, wenn er tatsächlich gewinnt?

Nach dem Erfolg von »Valentin, der Urlaubsheld« haben Sarah Michaela Orlovsky´ und Michael Roher aufs Neue zusammengefunden und ein vergnügliches Buch voll Witz und Weisheit gestaltet.

LESEPROBE_Ein Schnurrbart erobert die Welt

COVER_Ein Schnurrbart erober die Welt_Orlovsky_Roher_Picus 2016
Ein Schnurrbart erobert die Welt
Text: Sarah Michaela Orlovský
Illustrationen: Michael RoherKinderbuch ab 6 Jahren
104 Seiten, durchgehend s/w illustriert
Picus 2016

„Tomaten mögen keinen Regen“ (Jugendroman, ab 12) – 2. Auflage!

Hovanes
“Tomaten mögen keinen Regen”
Sarah M. Orlovský

ab 1. Juni 2014 bei Tyrolia
14,95 €

Ein Buch über blonde Augen,
tote Kaninchen und Tomaten,
die keinen Regen mögen.

Sie haben keine Eltern. Sie sind „anders“. Hovanes ist der älteste von ihnen. Älter als Sirup, Tiko, Eilis und Gaya, mit denen er gemeinsam im Haus Betlehem lebt, unter der Obhut von Schwester Miki und Schwester Rosa. Eine Zwangsgemeinschaft, eine ungewollte Gemeinschaft und dann doch auch wieder eine Gemeinschaft.

Woran Journalistin Ana im Buch scheitert, gleingt Sarah Orlovský: das Leben von behinderten Kindern in einem Waisenheim zu beschreiben, wie es ist – ohne Platitüden und ohne Sozialromantik.

Erwachsen werden, Grenzen ausloten, mit verwirrenden Gefühlen konfrontiert sein – mit großer Einfühlsamkeit begleitet die Autorin in ihrem Debütroman einen heranwachsenden Teenager auf der Suche nach seinem Platz in der Welt.

Kleine Leseprobe gefällig?
Per KLICK in die Verlagsvorschau des Wiener Dom Verlags.

Auszeichnungen:
Evangelischer Buchpreis 2014
Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2014
Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium 2014
Kollektion des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2014
Ehrenliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2014

Lektorix des Monatsim April-booklet der FURCHE.
Buch des Monats Dezember 2013 d. dt. Akademie für KJL

 


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