Radio Steiermark Kinderreporter_Wie die Geschichten wachsen

Das Radio von Kindern mit Kindern, aber nicht nur für Kinder.
Gemeinsam mit Doris Rudlof-Garreis gehen die Radio Steiermark-Kinderreporter jeden Samstag den Fragen und Themen nach, die Kinder wirklich berühren, bewegen und interessieren.
Für die Sendung vom 28.04.2018 haben die Kinderreporter Sarah Michaela Orlovsky nach einer Lesung interviewt. Wie entstehen Geschichten? Was inspiriert zum Schreiben? Wie grüßt man sich in Zambia? Und wie lebst du eigentlich, Sarah?
Ein sehr unterhaltsames Gespräch!

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Als podcast abrufbar bis Freitag, 04. Mai 2018.

 

 

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Schnurrbart-Manga

Ein Schnurrbart erobert die Welt – im wahrsten Sinn des Wortes!

Die fantastische Reise von Jojo und Opa zur Schnurrbartweltmeisterschaft gibt es nun auch auf Japanisch. Die Ausgabe ist von hinten bis vorne wunderschön gestaltet.

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Sehr feines Extra der japanischen Ausgabe: Die Papierfaschen mit verschiedenen Bartmotiven. Da bekommt man doch gleich Lust, einen eigenen Einband zu entwerfen!

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Wer schon immer einmal wissen wollte, was „Es lebe der Bart!“ auf Japanisch heißt: Einfach abzeichnen und auf Bildungsreise zum Herrenfrisör gehen … 🙂

Schnurrbart goes „OÖ heute“

In der Sendung „OÖ heute“ vom 2. März 2016 reiht sich ein preisgekrönter Schnurrbart an einen Schnupfenvirus aus Tortengelee an einen Schneekugelwald …

Link zum Nachsehen: OÖ heute

Was man im Fernsehen nicht sieht: Wie viel Spaß wir bei den Dreharbeiten hatten!
Merlin der Zauberer trifft auf ORF-Kamera-Mann:

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Mozartkugeln meet Horaffen: Lesereise durch Deutschland, 24. – 31. 10. 2014

Im Rahmen des Evangelischen Buchpreises 2014 war Sarah Michaela Orlovský von 24. bis 31. Oktober 2014 quer durch ganz Deutschland unterwegs – im Gepäck  „Tomaten mögen keinen Regen“, Mozartkugeln, ein leeres Notizbuch und große Neugier auf die vielen Gesichter und Geschichten Deutschlands.

Nach Hause reisten im Auto Horaffen und andere Köstlichkeiten, der Kopf deutlich voller, das Herz zum Überfließen. Vielen Dank an alle engagierten Männer und Frauen, BibliothekarInnen und Pastoren, die uns mit offenen Armen und Ohren empfangen und jede einzelne Lesung zu einem einmaligen Erlebnis gemacht haben!

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Die Highlights im Überblick:
Fr. 24.10.: Baiersdorf, Bayern. 19.00 Uhr.

Was ich bisher nicht wusste, aber hier schnell kapiert habe: Bayern ist nicht gleich Bayern. Auch wenn es Laugenbrezen gibt zur Jause: Wir waren bei den Franken – ich werd’s mir hinter die Ohren schreiben.

Das zweite Aha-Erlebnis des Tages (ich gestehe, man musste mich darauf hinweisen …): Alles am liebevoll gestalteten Buffet war aus Tomaten! Tomaten-Muffins, Tomaten-Aufstrich, Tomaten-Cracker, Tomaten-Spieße, …

Vielen Dank!

 

 

 

 

[Sa. 25.10.: Württemberg. 14.oo Uhr: Crailsheim.

Der perfekte Rahmen für eine austro-deutsche Lesekooperation: Das internationale Suppenfestival Crailsheim.
So nahmen wir nicht nur eine Nase voll sensationeller Düfte mit von dieser Station, sondern auch eine ganz besondere Köstlichkeit aus Crailsheim City itself: Horaffen – ein Andenken an die Zeit, als der Hintern einer Frau eine ganze Stadt gerettet hat. Es recherchiere im Internet, wer DAVON noch nie etwas gehört hat …

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[Sa. 25.10.: Württemberg. 20.00 Uhr: Fochtenberg.

Ein knallroter Regenschirm, ein Korb voller Tomaten.
Eine gut gestimmte Querflöte für einen stimmungsvollen Beginn,
ein gut gefüllter Saal und gut füllende Tomatensuppe,
und schließlich, als ganz besonderen Abschiedsgruß:
Dreistimmig gesungene Gute-Nacht-Lieder.
So lässt es sich leben lesen!

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[So. 26.10.: Wettenberg-Wißmar, Rheinland, 15.00 Uhr.

Mmmh, diese Wettenberger Pralinen …
Und schon wieder ein Zeichen österreich-deutscher Verbundenheit: Udo Jürgens.
Nicht persönlich natürlich. Aber musikalisch würdig vertreten.
Alles Gute zum 80. Geburtstag, lieber Udo Jürgens!
Und uns ein herrliches Kuchenbuffet.

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[Mo. 27.10.: Gemeindehaus Sevelen, Issum, Rheinland. Literaturfrühstück, 9.30 Uhr.

Flach, flach, flach, so weit das Auge reicht …
Sehr praktisch, dieser Niederrhein!
Man KANN sich nicht verlaufen.
Erstens: Schnurgerade Wege.
Zweitens: Immer Blickkontakt zur Unterkunft, einer historischen Mühle.
Menschen trafen wir eigentlich erst beim Literaturfrühstück – dort dafür umso mehr und umso liebere.

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[Di. 28.10.: Herford, Westfalen, 19.00 Uhr.

Das Frühherrenhaus in Herford: Die älteste Lesestätte der Reise.
Ein Bücherregal, für das man eine Dreimeter-Leiter und weiße Seidenhandschuhe braucht,
ein Kamin, in dem theoretisch ein gemütliches Feuer brutzelt –
da kann man sich vorstellen, wie so eine Lesung im Mittelalter aussah!
War aber auch im 21. Jahrhundert ein Erlebnis.

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[Mi. 29.10.: Ahlen, Westfalen. 19.30 Uhr.

Ganz im Gegensatz zu Issum: Wir haben uns beim Spazierengehen verlaufen.
KEINE Ahnung, wo wir sind.
Gott sei Dank, zwei Hundebesitzer, die trotz des Regens mit ihren Lieblingen Gassi gehen.
Der erleichterte Gruß: „Guten Tag. Wir haben uns verlaufen.“
Die prompte Antwort: „Hier kann man sich nicht verlaufen.“
Stille.
„Können Sie uns bitte trotzdem sagen, wie wir zurück zum Hotel kommen?“

Zur Christuskriche haben wir dann ohne Probleme gefunden.
Tolle Akustik, angeregte Diskussionen, beeindruckende Menschen –

und das Abendessen mit dem Pastor war so gemütlich,
dass wir doch tatsächlich ganz aufs Fotografieren vergaßen …
Danke dafür!

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[Do. 30.10.: Bad Bentheim, Hannover, 19.00 Uhr.

Eine echte Burg!
Mit einem Kreuz aus dem 12. Jahrhundert: Der Herrgott von Bentheim, vergraben in einem Acker, durchlöchert von Kugeln …

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Spannende Geschichten, die sich da rund um die Lesung erfahren ließen.
Nicht minder beeindruckend die 81 ZuhörerInnen, die sich zur Lesung im Gemeindezentrum einfanden!

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Und dann das absolute Highlight von Bad Bentheim:
Ein Affenbrotbaum! Mitten in Deutschland!

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[Fr. 31.10.: Delmenhorst, 15.00 Uhr.

Delmenhorst muss eine Rie-sen-Stadt sein, denken wir, als wir bei der ersten Autobahn-Abfahrt „Delmenhorst“ vorbeifahren, weil das Navi noch eine zweite verspricht.
So kann man sich täuschen.

„Guten Tag, wie kommen wir denn ins Stadtzentrum?“
„Stadtzentrum? Naja, also … Falls Sie die Fußgängerzone meinen: Das sind die 200 Meter dort drüben …“

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Das Highlight der Lesung: Eine unerwarteter Gast, der sich in den Saal verirrt hat.
Gezückte Smartphones, verzückte Gesichter,
eine gemeinsame Rettungsaktion:
Alles Gute, kleine Maus!

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[Fr. 31.10.: Oldenburg-Ofenerdiek, 20.00 Uhr.

Reformationstag also.
Ein schönes Zeichen der Ökumene: Gemeinsamer Gottesdienst in der Pfarre,
dann Lesung im Bonhoeffer-Haus.

Das Werkstattgespräch fordert dieses Mal.
Pastor Teuber hat sich spannende Fragen rund um den Reformationstag ausgedacht
und will auch die Meinung der österreichischen Katholikin wissen.

Ein schöner und würdiger Abschluss dieser Reise!

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Resümee: Was uns trennt ist nicht die Konfession, sondern allein die gemeinsame Sprache 😉
(Lerngewinn auf deutscher Seite: „Faschiertes“ ist Hackfleisch.
Lerngewinn auf österreichischer Seite: Nur weil wir ins Gemeindehaus „laufen“, muss man sich noch lange keinen Stress machen.)


Lesereise Deutschland 2014